Sie wollten immer schon einmal wissen, was sich hinter Begriffen wie Pranayama oder Qigong verbirg? Hier finden Sie in unserem kleinen ABC einige Grundbegriffe und Erklärungen.
Für kurze Zeit den Alltag und die Zeit vergessen, zu sich selber finden und sich etwas Gutes tun. Wellness wirkt bereits in kleinen Mengen. In unserem Wellness-ABC finden Sie
Begriffe, Erklärungen und interessante Informationen.
Autogenes Training: ist eine Entspannungs- und Atemtechnik, die hilft, Einfluss auf das Nervensystem zu nehmen. Autogenes Training wird v.a. bei Schlafstörungen,
Stress, psychosomatischen Beschwerden und Migräne angewandt. Dabei soll sich durch wiederholtes Vorstellen bestimmter Körpergefühle, wie etwa "Mein rechter Arm ist schwer“ oder "Mein
Bauch ist warm“, diese Körperempfindung einstellen.
Ayurveda: setzt sich aus den Worten Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen und bildet die Basis altindischer Heilkunst. Die Körperbehandlungen mit Wasser und Öl,
-Bewegung und spezielle Kostformen führen durch Werteverschiebungen zu -Gelassenheit und innerer Ruhe.
Balneo-Therapie: ist der umfassende Begriff für Behandlungen mit heilendem Wasser. Dazu zählen z.B. Schwefel-, Sole- oder Jodbäder.
Caldarium: Caldarium nennt man keramikgeflieste Dampf- und Inhalationsräume mit einer Temperatur von 47 Grad. Die Atemwege werden durch das Einatmen von
Kräuterdämpfen positiv beeinflusst, die Wärme entspannt die Muskulatur und bereitet den Körper sanft auf heißere Temperaturen (Sauna) vor.
Dr.F.X.Mayr-Kur: ist eine Diätbehandlung mit dem Ziel, den Verdauungsapparat zu schonen, zu entschlacken und zu geregelter Arbeit zu "erziehen“. Dies wird durch die
"Milch-Semmel-Diät“ in Kombination mit Darmgymnastik, dem Erlernen der Bauchatmung und der ärztlich durchgeführten Darmmassage erreicht.
Ernährungsberatung: Ernährungswissenschaftlich sind bisher 52 Stoffe bekannt, die unser Körper für Aufbau und Regeneration der Zellen sowie zur Steuerung der
Organfunktionen braucht. Diese sind lebenswichtige Nährstoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann. In Form von Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen
müssen wir diese mit der Nahrung zu uns nehmen. Die Ernährungsberatung vermittelt auch Kenntnisse über Lebensmittelqualität von der Produktion bis zur Lagerung, Verarbeitung,
Speisenzubereitung und Kostgestaltung.
Feldenkrais: Die sanfte Bewegungslehre – benannt nach dem Physiker und Judomeister Moshe Feldenkrais – hat zum Ziel, Verspannungen und Überlastungen der Gelenke,
deren Ursache in eingefahrenen und falschen Bewegungsabläufen zu suchen sind, zu lösen und so Schmerzen zu lindern. Ideal für Fitness-Muffel.
Ginkgo (Ginko): Der Ginkgobaum ist eines der vitalsten Gehölze und dies macht ihn so einzigartig. Er ist der letzte übriggebliebene Vertreter einer ausgestorbenen
Pflanzenfamilie. Ebenso einzigartig sind auch seine Inhaltsstoffe: Ginkgoloide fördern die Durchblutung und verbessern die Sauerstoffversorgung. Polyphenole schützen die Haut vor
freien Radikalen und damit vor frühzeitigem Altern der Haut. Extrakte des Ginkgos kommen oft als "Anti-Aging“ Wirkstoff in unterschiedlicher Weise (z.B. in Tagescremes) zum
Einsatz.
Heilpflanzen: In Form von Düften können sich die Heilkräfte von Pflanzen wunderbar entfalten. Nicht nur gut für die Nase, sondern eine Wohltat für Körper, Geist und
Seele.
Isometrik: leichte Spannungsübungen, durch die gezielt Muskeln aufgebaut werden. Entweder werden einzelne Muskelgruppen ohne Hilfsmittel im Wechsel angespannt und
gelockert (z.B. Po kräftig zusammenkneifen, lockern) oder sie werden mit voller Kraft gegen einen Gegenstand (z.B. Ball, Türrahmen) gedrückt.
Johanniskraut: Nervenkraut. Stimmungsaufhellend, weil es die Lichtempfindlichkeit des Organismus erhöht und damit den Müdemacher Melatonin senkt.
Klangschalen-Meditation: Klangschalen und Gongs auf bzw. rund um den Körper werden in Schwingung versetzt. Ergebnis: Entspannung pur!
Lachen: die beste Medizin, sagt der Volksmund. Und das stimmt, denn Lachen ist ebenso wie Weinen ein hervorragender Stresskiller.
Musik: Spezielle Entspannungsmusik orientiert sich mit ihrem Tempo am menschlichen Pulsschlag im Entspannungszustand. Sie ist voller Harmonie und Leichtigkeit.
Nachtruhe: Am besten entspannen sich Körper und Geist in der Nacht. Bei Schlafstörungen können Hopfen, Baldrian, Melisse oder Passionsblume hilfreich sein.
Oxygen: auch Sauerstoff (chem. "O“) genannt, ist unsere Lebensgrundlage. Er macht munter, stärkt die Immunabwehr, steigert Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Pranayama: Atemübungen. Nach der Yogalehre nimmt der Mensch über das Atmen nicht nur Sauerstoff, sondern auch Prana, Lebensenergie, auf.
Qigong: soll den inneren Lebensfluss, die innere Energie stärken. Verschiedene Übungen regen den Stoffwechsel an und kräftigen den Bewegungsapparat.
Rhythmus: Ein klarer Lebensrhythmus, sowohl beim Schlafen als auch beim Essen, lässt Stress, Unausgeglichenheit und Unzufriedenheit erst gar nicht aufkommen.
Spa: heißt eigentlich: Salus per aquam (Gesundheit durch Wasser). Wellnesseinrichtung mit einem Gesamtkonzept für Gesundheit, Schönheit und Entspannung.
Thermen: die Wohlfühloasen Nummer eins. Thermen bieten alles rund um Entspannung – im Pool planschen, in der Sauna schwitzen oder bei der Massage locker lassen.
Wellness: das Gegenteil von Illness (zu Deutsch: Krankheit). Wellness bedeutet aber noch mehr, es ist ein idealer Gesundheitszustand von Körper, Geist und Seele.